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Santa Maria

Santa Maria - Bintangor

Vergleich

im Cergleich: Santa Maria -
Meranti - Cedro

Santa Maria
     
Namen und Verbreitung:

Botanisch gehört Santa Maria (Calophyllum brasilense) zur Familie der Guttiferaceen. Die Gattung Calophyllum ist im tropischen Lateinamerika verbreitet, kommt aber auch im südostasiatischen Raum und auf den pazifischen Inseln vor. Dort handelt es sich um eine andere Art, nämlich um Calophyllum kajewski (Bintangor) mit vergleichbarem Holzbild und Eigenschaften. Der internationale Handels- und Leitname für Hölzer der Gattung Calophyllum ist „Bintangor“.


Holzbild:

Kernholz hellrot bis rotbraun, nachdunkelnd im Licht. Splint schmal und blaß rosa. Poren mittelgroß und auffällig oval, stets einzeln und verthyllt, teils mit hellen Inhaltsstoffen gefüllt, häufig in radial gestellten Anordnungen entlang der Markstrahlen gruppiert. Markstrahlen von Santa Maria sind im Radialschnitt praktisch nicht erkennbar. Speicherzellen tangential als feine Bänder (Flader) deutlich. Faserverlauf teils gerade, teils wechseldrehwüchsig.


Eigenschaften:

Die mittlere Dichte bei 12-15% Holzfeuchte beträgt 0,62-0,67 t/m3, Schwankungen von 0,56 – 0,70 t/m3 können vorkommen. Die Rohdichte entspricht damit dem früheren "Dark Red Meranti". Das Schwindmaß vom frischen Zustand auf u=12% wird mit 5,3% tangential und 3,9% radial angegeben. Santa Maria zeigt ein gutes Stehvermögen, welches durch Schichtverleimung noch einmal gesteigert werden kann. Santa Maria läßt sich in Abmessungen bis ca. 52 mm Stärke rissfrei trocknen und ist mit allen Werkzeugen ohne Schwierigkeiten zu bearbeiten, vorausgesetzt, der Faserverlauf ist parallel zur Schnittrichtung. Dann lassen sich dekorative und glatte Oberflächen erzeugen. Auftrag von Lasuren auf Wasserbasis ist unproblematisch.
Der E-Modul liegt bei 11.300-13.700 N/mm2.
Santa Maria ist witterungsfest und wird in die Dauerhaftigkeitsklasse 2 eingestuft.


Verwendung:

Konstruktionsholz als Rahmenholz, insbesondere mehrschichtig für Fenster und Türen, ferner allgemeines Ausstattungsholz im Außen- und Innenbereich.


Ersetzt:

Dark Red Meranti, Niangon, afrik. Mahagoni (Sipo, Khaya).


Referenzen:

Informationsdienst Holz, Merkblatt Nr. 47, 1978
ATIBT 1990: Atlas de Maderas Tropicales de América Latina
Gütegemeinschaft Fenster & Haustüren, Frankfurt (2005) Zulassung von Bintangor


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