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GRANADILLO |
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Namen und Verbreitung:
Botanisch gehört Granadillo (Platymiscium yucatanum) zu den Leguminosen. Als 'Macacauba' oder 'Panama Rosewood' kommt die in der gleichen Gattung vorkommende P. pinnatum in den Handel. Wegen seiner klanglichen Eigenschaften wird granadillo auch als Marimba-Holz bezeichnet. Der Name „Granadillo“ hat mit der ostafrikanischen Holzart Grenadill nichts zu tun, wenn auch die Gattung Platymiscium mit den Dalbergia-Arten eng verwandt ist. Granadillo wird im mexikanischen Tiefland angetroffen und ist dort in geringen Mengen verfügbar.
Holzbild:
Die Grundfarbe ist rotbraun mit dezent braun-schwarzen Streifen. Stammweise variiert die Farbe beträchtlich von hellrot zu kräftigem Braunrot. Entsprechend dem Faserverlauf ist die dekorative Maserung regelmäßig bis wellig. Die Poren sind fein bis mittelgroß. Sehr dekorativ.
Eigenschaften:
Die Dichte beträgt bei einer Holzfeuchte von u=12% ca. 0,90 t/m3. Bei der Trocknung des dichten Holzes besteht die Gefahr der Rißbildung und von Verformungen. Die Bearbeitung dagegen ist unproblematisch. Es können glatte und geschlossene Oberflächen ohne großen Aufwand erzeugt werden. Frisches Granadillo hat beim Schnitt einen charakteristisch süßen Geruch. Schleimhautreizungen wurden gelegentlich bei der Bearbeitung beobachtet. Granadillo weist ein gutes Stehvermögen auf.
Verwendung:
Dekorative Furniere, Drechslerware, Instrumentenbau
Ersetzt:
Dalbergia Arten wie Honduras-/Guatemala-Palisander
Referenz:
DAHMS (1956)
GOTTWALD (1970) Holzbestimmung der wichtigsten Handelshölzer
Trop. Forestry Pap.No.20 (1990) Mex.& Belizian Timbers, OFI-Oxford
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