EIBE

Namen und Verbreitung:
Die Eibe, botanisch Taxus bacata gibt ihrer Familie den Namen (Taxaceae, Eibengewächse) und ist natürlich verbreitet von Kleinasien über Nordafrika bis ins temperierte Europa – außer Skandinavien. Der Baum wurde sein Jahrhunderten insbesondere in England gepflegt und systematisch angebaut, aufgrund seiner großen Bedeutung bei der Herstellung von Werkzeugen und Langbögen!

Holzbild:
Das Kernholz gelb- bis goldbraun, frisch oft mit violettem Schimmer. Spätholz schmal, oft wellig, dunkel hervortretend und tangential markante Flader bildend. Harzkanäle fehlen, feinjährig und homogen. Dekorativ

Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird bei einer Holzfeuchte von 12% mit 0,59 t/m3 angegeben. Die Quell- und Schwindwerte werden mit radial 3,7% und 5,3% tangential angegeben. Die Trocknung ist unproblematisch. Gut bearbeitbar mit allen Werkzeugen, es werden glatte Flächen erzeugt, Gut zu polieren. Hohe Biegesteifigkeit, mittlere Härte, hohe natürliche Dauerhaftigkeit.

Verwendung:
Spezialholz für Messwerkzeuge, Möbelbau, Drechslerware, Blasinstrumentenbau, Herstellung von Lang- bzw. Sportbögen.

Referenzen:
Merkblattreihe Informationsdienst Holz
GOTTWALD (1970) Holzbestimmung der wichtigsten Handelshölzer
WAGENFÜHR (1996) Holzatlas

Hinweis: nach neuesten Erkenntnissen, jedoch unter Ausschluß jeglicher Haftung

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