Weniger bekannte Holzarten mit FSC-Zertifikat

Die schonende Nutzung naturnaher Wälder bietet eine Grundlage für die nachhaltige Entwicklung tropische Regionen.
Durch die Nutzung weniger bekannter Holzarten kann die nachhaltige Bewirtschaftung von Wald, insbesondere in den Tropen gefördert werden. Denn die bekannten Tropenholzarten kommen oft nur sehr vereinzelt im Wald vor, so daß der Ertrag je Flächeneinheit für den Waldbesitzer oft zu gering ist. Die Alternative ist dann für ihn die Umwandlung des Waldes in eine Plantage (Ölpalme, Gummibaum, Banane usw.) oder in Acker- oder Weideland. Ökologisch ist die nachhaltige Bewirtschaftung eines Naturwaldes aber immer günstiger.

Ein anderer Aspekt sind die oft technisch sehr guten Eigenschaften dieser Hölzer. Die starken Seiten von tropischen Harthölzern sind insbesondere die hohe Härte, die außergewöhnliche Resistenz gegen hiesige Holzschädlinge und die oft intensive Farbgebung. Besonders in der Außenverwendung spielt die natürliche Dauerhaftigkeit eine besondere Rolle und hilft, über längere Zeiträume betrachtet, Kosten zu sparen. Durch die Verwendung von Arten mit hoher natürlicher Dauerhaftigkeit kann der sonst unter Umständen notwendige Einsatz von Holzschutzmitteln vermieden werden. Die Umweltbelastung durch den Ferntransport des Holzes ist nicht unbedingt größer als diejenige, die durch die Herstellung, Einbringung und Entsorgung der Holzschutzmittel entsteht.
Literaturhinweis dazu: "Der Export von Tropenholz als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung"

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"Neue Hölzer braucht das Land!" (pdf - 276 kB)
- Artikel im dds - das Magazin für Möbel und Ausbau 11/2005


Abbildungen und Beschreibungen lieferbarer Holzarten:

Afzelia * Aguano Masha Ahorn, europäisch
Ahorn, kanadisch Amaranth Ambonia-Maser *
Angelim Vermelho Aspen-Maser * Australian Blackwood
Baitoa Boxwood Balsaholz Balsamo
Bambus * Bergahorn Birke, amerikanisch
Birke, europäisch Birnbaum, bolivianisch Birnbaum, europäisch *
Birnbaum, peruanisch * Bocote Buche, europäisch
Canary Wood Capirona Castello Buxbaum
Cedrarana Cedro Chakte Kok
Chechen Cocobolo Cuchi Urunday
Cumaru Curupau/ Cuchi Cuta
Douglasie Doussié *  
Ebenholz Eibe Eiche, europäisch
Erle, amerikanisch Erle, europäisch Esche, europäisch
Esche, Sumpfesche    
Fernambuc Feuerlandkirsche Fichte
Goncalvo Alves Granadillo Grenadill
Guariuba Guatambu * Guayacan
Hainbuche Hickory Honduras Palisander
Incienso Iroko-Kambala  
Jatobá Jelutong Jichituriqui
Jobillo    
Kapur Katalox Kiefer, europäisch
Kirsche, amerikanisch Kirsche, europäisch Koa
Kokospalme * Königsholz Kwila
Lärche, europäisch Laurel * Limba/ Korina
Linde Louro Faia  
Machiche Mahagoni Makassar *
Maserpappel * Massaranduba Meranti
Moena Mooreiche * Morado
Muiracatiara Muirapiranga Muninga
Musassa Mushivi Nogal
Nußbaum, amerikanisch Nußbaum, europäisch  
Olive * Ostindisch Palisander  
Padouk, afrikanisch * Palisander * Palo Naranja
Panga-Panga Paquiro Pau Ferro / Pao Ferro
Pernambuc Peroba Rosa Pflaume *
Platane Pitch-Pine Pucté
Riegelahorn Robinie Rosenholz
Salomon Padouk Santa Maria Satiné
Schlangenholz * Seekiefer * Sirari
Sonokeling    
Tajibo Tarara Teak
Thuja Tzalam  
Ulme *    
Vitex Leban Vogelaugenahorn *  
Wengé * Western Red Cedar *  
Zebrano Zirikote Zwetschge * 
Zypresse    

* z.Z. nicht aus FSC-zertifizierter Herkunft lieferbar - Stand 1/09

Hinweis:
Detailinformationen zu den verschiedenen physikalischen Eigenschaften (Dichte, Quell- und Schwindverhalten, Festigkeiten, E-Modul, Härte, Zellbau usw.) der einzelnen Holzarten finden Sie in der "Datenbank Holzeigenschaften" der TU Dresden: http://mhph58.mw.tu-dresden.de/dbholz/.
Ausführliche technische Informationen vor allem über nordamerikanische und tropische Holzarten enthält die Datenbank des US Forest Service (CENTER FOR WOOD ANATOMY RESEARCH).


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