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SALOMON PADOUK
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Padouk-Arten im Vergleich: links: Padouk, westafrikanisch (20 years old) |
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Kanteln XXL |
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Detail |
Namen und Verbreitung:
Botanisch gehört Solomon Padouk (Pterocarpus indicus) zu den Papilionaceen, einer Unterfamilie der Leguminosen. Die Art kommt auch als PNG Rosewood bzw. Amboyna in den Handel und erinnert in ihrer Erscheinung sowie ihren Eigenschaften an Teak. Verwandt mit Burma Padouk (P. macrocarpus) und afrikanischem Padouk (P. soyauxii, P. angolensis).
Holzbild:
Kernholz goldfarben, gelegentlich rosa Streifen. Insgesamt breiteres Farbspektrum als Teak. Splint hell blaß mit deutlicher Begrenzung. Poren mittel bis grob, zerstreut und nicht zahlreich. Speicherzellen in augenförmigen Feldern um die Poren gelagert. Markstrahlen sehr fein und stockwerkartig angeordnet, radiale Wachstumszonen verschieden deutlich. Oft verschlungener Faserverlauf, im Fladerschnitt „Wildes Farbbild“, Riftschnitte, sog. „Streifer“ schlicht. Insgesamt sehr dekorativ.
Eigenschaften:
Dichte bei 12% Holzfeuchte beträgt 0,65-0,72 t/m3. Die Abmessungsänderung je 1% Holzfeuchteänderung beträgt in tangentialer Richtung 0,24% und in radialer Richtung 0,17%; beides niedrige Werte. Salomon Padouk zeigt ein ausgezeichnetes Stehvermögen. Salomon Padouk lässt sich leicht und rissfrei trocknen und ist mit allen Werkzeugen ohne Schwierigkeiten zu bearbeiten. Es lassen sich dekorative und glatte Oberflächen erzeugen.
Die Brinellhärte liegt bei 35, der E-Modul bei ca. 13.000 N/mm2.
Salomon Padouk ist witterungsfest (Dauerhaftigkeitsklasse 1-2).
Hinweis: Neigt im frischen Zustand "zum Bluten", d.h. lösliche Inhaltsstoffe werden durch Regen ausgewaschen. Entsprechende Maßnahmen sind zu ergreifen.
Verwendung:
Ausstattungs- und Konstruktionsholz für den Innen- und Außen, Bootsbau, für form- und maßfestes Rahmenwerk, Parkett, Möbelbau, Instrumente.
Ersetzt: Teak, Iroko-Kambala, Niangon
Referenz:
GOTTWALD 1970: Holzbestimmung der wichtigsten Handelshölzer
EDDOWS, P.J. 1977: Commercial Timbers of Papua-New Guinea
SCHWAB, E. 1993: Orientierende Prüfung einiger Holzarten aus PNG BFH Hamburg, unveröffentlicht.
Hinweis: nach neuesten Erkenntnissen, jedoch unter Ausschluß jeglicher Haftung
Referenzobjekte:
EXPO2000-Bänke, Hannover
Bundesministerium für Familie, Berlin-Mitte
Hauptverwaltung der Ruhr-Lippe-Wohnungsbaugesellschaft, Dortmund
Golfclub Lindenhof, Bad Vilbel
Wohnhaus Bad Nauheim
Fenster und Handlauf, Privathaus Bad Vilbel
2-Schicht-Parkett, Bad Vilbel
Bad Vilbel - Heilsberg
Badewanne aus Espen-Hölzern
Debitel Stuttgart, Aussenbänke
Bad, Privatwohnung, Nauheim/Gross-Gerau
Einfamilienhaus Erlangen
Villa Borsig, Gästehaus des Auswärtigen Amtes, Berlin
Bauvorhaben Lörrach
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