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ESCHE
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Esche markant, Diele mit Fase |
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Esche, |
| leicht geriegelt | |
| leicht geriegelt | |
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Gegensatz: |
Namen und Verbreitung:
Die europäische Esche (Fraxinus excelsior) ist in Mitteleuropa bis Vorderasien verbreitet; andere Eschenarten finden sich in Nordamerika und Asien. Bei der heimischen Esche handelt sich um eine typische Mischbaumart, vergesellschaftet mit Buche und Eiche. Lediglich an feuchten, gut wasserversorgten Standorten bildet die Esche Reinbestände (z.B. in Auewäldern).
Holzbild:
Splint weiß und breit, Kernholz spät entstehend, dann grau bis olivebraun, durch Zonen verschiedener Farbtiefe häufig unregelmäßig gezeichnet, wolkig oder gestreift. Poren im Frühholz grob, ringförmig angeordnet und stark vom Spätholz abgesetzt. Spätholzporen ohne Hilfsmittel praktisch nicht zu erkennen. Markstrahlen unauffällig. Insgesamt dekorativ.
Eigenschaften:
Das spezifisches Gewicht wird bei einer Holzfeuchte von 12% mit 0,69 t/m3 angegeben. Mäßig schwindend, das tangentiale Schwindmaß beträgt 8,2%, das radiale 4,8%. Die Trocknung ist unproblematisch. Im frischen Zustand leicht aromatischer Geruch. Insgesamt gut bearbeitbar mit allen Werkzeugen.
Die Brinellhärte wird mit 37-41 angegeben und läge damit über der von Eiche (34). Eschenholz ist bekannt für seine Biegesteifigkeit: der E-Modul liegt allerdings im Schnitt bei lediglich 13.400 N/mm2.
Esche ist nicht witterungsfest (Klasse 5).
Verwendung:
allgemeines Konstruktionsholz für Innen, Möbel, Parkett, Sportgeräte, Sportbögen, Trommelstöcke, Stiele, Drechslerholz.
Referenz:
GOTTWALD (1970) Holzbestimmung der wichtigsten Handelshölzer
WAGENFÜHR (1996) Holzatlas
ARGE Holz (1998) Einheimische Nutzhölzer und ihre Verwendung
Hinweis: nach neuesten Erkenntnissen, jedoch unter Ausschluß jeglicher Haftung
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