und bzgl. Umweltschutz...
Cumaru
Schweres Außenbauholz (>1,00 t/m³), Grundfarbe hellbraun bis braun bis rotbraun. Mitunter verschlungener Faserverlauf, bei sorgfältiger Vorbehandlung gutes Stehvermögen und geringe Ausbildung von Oberflächenrissen. Hohe Dauerhaftigkeit (Klasse1), hohe Abriebfestigkeit. Häufig bei Terrassen und als Konstruktionsholz unter Bewitterung eingesetzt. Gut zu bearbeiten, Vorbohren unbedingt erforderlich.
Garapa / Guariuba
Mittelschweres Holz aus den Feuchtwäldern Südamerikas, Rohdichte im Mittel 0,83 t/m³ (etwa wie Robinie), gelb - goldbraun nachdunkelnd, unauffällige bis schlichte Maserung, dekorativ. Selten Pinholes (Fluglöcher Frischholzinsekten). Dauerhaftigkeit Klasse 2. Gut zu bearbeiten, Vorbohren ist erforderlich.
Gebirgslärche
Feinjähriges, langsam gewachsenes Nadelholz aus den Alpen, Rohdichte 0,59-0,72 t/m³, lachsfarben, lebhafte Struktur, dekorativ. Rohware für Decks aus Erdstamm-Abschnitten ausgesucht, gesundastig, vereinzelt Schwarzäste vorkommend. Dauerhaftigkeit Klasse 2, durchschnittliche Härte, gut zu bearbeiten.
Ipé / Tajibo / Lapacho
Äußerst dichtes und schweres Holz (>1,0 t/m³), olive-braun, im geölten Zustand rehbraun, unter Sonneneinstrahlung beige-braun, dekorativ. Struktur schlicht bis lebhaft, Poren fein, meist gerader Faserverlauf, stark verschlungener Faserverlauf. Resistenzklasse 1, sehr hohe Formbeständigkeit, sehr hohe Abriebfestigkeit. Schwer zu bearbeiten, Vorbohren unbedingt erforderlich. Quasi frei von Auswaschungen.
Jatobá
Dichte und schwere Hölzer (0,90 - 1,05 t/m³), zunächst hellrot, später in ein kräftiges Rot nachdunkelnd. Struktur mitunter lebhaft, ansonsten gleichmäßig schlicht. Hohe Dauerhaftigkeit, Resistenzklasse 1-2, gute bis sehr gute Formbeständigkeit und Abriebfestigkeit. Bearbeitbarkeit gut. Über Auswaschungen von Inhaltsstoffen bei frisch verbautem Holz üblich ist nichts bekannt.
Machiche
Mittelschweres Holz (0,70 - 0,75 t/m³), rotbraun bis kaffeebraunes Kernholz. Die Maserung ist schlicht und homogen. Die Poren sind mittelgroß, die Fasern vorwiegend gerade, selten faserverschlungen. Insgesamt schlicht, hart und formbeständig. Machiche wird in die Dauerhaftigkeitsklasse 2 eingestuft. Über Auswaschungen ist nichts bekannt.
Mai Yang
Mittelschweres Holz (ca. 0,8 t/m³), rotbraun bis kaffeebraunes Kernholz. Die Maserung ist homogen, jedoch immer wieder von schwarzen bis goldbraunen Streifen durchsetzt. Die Poren sind mittelgroß, die Fasern vorwiegend gerade bis faserverschlungen. Insgesamt schlicht bis dekorativ, ledendiger als Mahagoni. Mai Yang wird in die Dauerhaftigkeitsklasse 2 eingestuft. Enthält Harze, die in den ersten heißen Monaten ausblühen können (mit Tuch leicht zu entfernen).
Muirapiranga - Satiné
Kernholz ist ausgesprochen dauerhaft gegen natürliche Holzschädlinge (Klasse 1) und nachgewiesen resistent gegen praktisch sämtliche heimischen Holzschädlinge nebst Bohrmuschel (Teredo, Schiffsbohrwurm, Bohrmuschel).
Verwendung im Musikinstrumentenbau (Streichbögen, höchste Qualitätsstufe), daneben als Konstruktionsholz im Aussenbau, Decks u. a.; Rohdichte: ca. 1,10 t/m3, Bearbeitung mittels Edelstahl-bestückten Werkzeugen empfohlen. Keine Probleme hinsichtlich Auswaschungen von wasserlöslichen Inhaltsstoffen bekannt.
Pucté
Schweres Konstruktionsholz (1,00 – 1,05 t/m³), graubraun bis olivbraun, schlicht und wenig auffällig. Optisch wenig ansprechend, jedoch sehr dauerhaft (Klasse 1) und ebenso formbeständig. Neigt zur Bildung von Oberflächenrissen, insgesamt jedoch hervorragendes Konstruktionsholz. Gut bearbeitbar. Über Auswaschungen ist nichts bekannt.
Robinie
Mittelschweres heimisches Holz von hoher Dauerhaftigkeit. Rohdichte 0,70-0,80 t/m³, Farbe: gelb bis hellbraun, insgesamt schlicht und unauffällig, Poren mittelgrob, oft welliger Faserverlauf, verschlungen im Bereich von Ästen. Resistenzklasse 1, hohe Abriebfestigkeit, allerdings: nur mäßig befriedigende Formbeständigkeit. Robinie neigt zum Verdrehen und zur Rißbildung. Frei von Ausblutungen im frisch verbauten Zustand.
Vitex
Mittelschweres Holz (0,80 t/m³), hellbraun beige Färbung, insgesamt schlicht, unauffällig. Poren fein, oft verschlungener Faserverlauf. Resistenzklasse 1-2, sehr hohe Formbeständigkeit, gute Abriebfestigkeit, gut zu bearbeiten, angenehm nußartiger Geruch bei der Bearbeitung, Vorbohren erforderlich. Im frisch verbauten Zustand "blutet" das Holz. Entsprechende Maßnahmen sind zu ergreifen.
Die Produktübersicht (Stand 02/2012): Hobelware Aussenbau
1. Einige der oben beschriebenen Hölzer enthalten wasserlösliche Inhaltsstoffe, die im Außenbereich unmittelbar nach dem Einbau durch Regen ausgewaschen werden können. Dies kann bei unmittelbar angrenzenden Bauteilen mit empfindlicher Oberfläche (Natursteine, weißer Strukturputz) zu Problemen führen. Deshalb empfehlen wir, wo dies angezeigt ist, die Hölzer vor dem Einbau naß zu bürsten und nach dem abtrocknen zu ölen. Auf diese Weise sind die Inhaltsstoffe entfernt und solche, die nicht entfernt wurden, durch das Öl fixiert.
2. Ein simples Ölen der Hölzer kann das Vergrauen ("Versilbern") der Hölzer NICHT verhindern! Effizienter sind speziell für den Aussenbereich entwickelte Öle, die UV-resorbierende Schichtstoffe enthalten und die das Holz qasi mit einem Sonnenschutz überziehen und dadurch den Vergrauungsprozeß signifikant einschränken. Auch diese Öle müssen periodisch erneut aufgetragen werden.
3. Wer den Hölzern von Anfang an, also nach der Errichtung eine spezielle Farbrichtung geben will, kann dies mit pigmenthaltige Farben tun. Im Bodenbereich kommen hier pigmentierte Öle zur Anwendung, in der Vertikalen (Fassade, Sichtschutzelemente, etc) sind es ehrer Lasuren, die einen Schutz vor Vergrauung zu bieten.
Referenzen/ Ausführungsbeispiele
Infos zum Ansehen und Herunterladen